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Fortsetzung

Sonderstempel "Zürich-Berlin" ab 1925 (bis 1928)

Der Sieg von Richard Huschke auf Torpedo bei der Fernfahrt Zürich-Berlin (1021 km) im Jahre 1924 gab F&S die Möglichkeit, einen neu-en werbewirksam Sonderstempel aufzulegen. Dieser Stempel „Zürich-Berlin“ lässt sich von 1925 bis 1928 nachweisen – er löste den „Dauerbrenner“ Wien-Berlin ab.
Den mit diesem Stempel versehenen Nabenkörpern fehlt die noch 1924 verwandte Bezeichnung der Baureihe, wogegen an der Prägung mit der Jahreszahl - diesmal unterhalb des Torpedo-Schriftzugs - festgehalten wurde.
Den Jahreszahlen auf diesen Naben ist ab 1927 mit einem Bindestrich jeweils eine weitere Zahl nachgestellt, über deren Bedeutung bisher nur gerätselt werden kann. Wahrscheinlich handelt es sich um die Bezeichnung der jeweiligen Materialcharge, die für die Herstellung der Nabe verwendet wurden.

Sonderstempel im Jahr 1928

Der Gewinn der Strassenweltmeisterschaften 1927 (Alfredo Binda), 1928 und 1929 (Georges Rousse) auf Torpedo lieferte den willkommenen Anlass für den Einsatz von drei Weltmeisterschafts-Sonderstempelungen in Folge. Den Anfang machte die Sonderstempelung „Weltmeister“, die anstelle von „Zürich-Berlin“ trat und sich 1928 nachweisen lässt. Ansonsten behielt man die bisherige Prägung bei.

Im Laufe des Jahres 1928 änderten sich dann sowohl die Stempelung der Nabenhülse als auch die des Hebels.

Sonderstempel im Jahr 1929

Im Jahr darauf änderte sich die Stempelung dann grundlegend. Das Jahr 1929 bescherte einerseits wegen des erneuten Weltmeisterschaftsgewinns von 1928 den neuen Sonderstempel „Sieger 1927 u 28 Weltmeisterschaft“ und andererseits einen neuen Adler als Firmenzeichen.
Dieser neue Adler, der bereits doppelt mit einem Kreis eingerahmt ist, bedeutet die Abkehr von der naturalistischen Darstellung zur stilisierten Abbildung hin.
Das Kürzel „F&S“ fällt den Veränderungen diesen Jahres ebenso zum Opfer - es wird ersatzlos gestrichen.
Als weitere Neuerung erscheinen nun links unterhalb des Adlers das Baujahr und rechts eine einzelne Zahl, die wohl wiederum die Materialcharge bezeichnet, aus der die Hülse hergestellt wurde.