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Die Einführung der Truppenordnung 61 (TO 61)

1965: Mit dem Reglement „Der Einsatz und die Ausbildung der Radfahrerverbände“ erhält die Radfahrer-Truppe eine eigene Einsatzdoktrin.

Umstrukturierung und Reorganisation der Radfahrer –Truppe

Eigenarten und Verwendung der Radfahrerverbände:
Radfahrerverbände kämpften grundsätzlich wie Infanterieverbände. Sie zeichnen sich aus durch:
- ihre Schnelligkeit
- ihre hohe Gefechtsbereitschaft
- ihre Geräuschlosigkeit
- ihre geringe Empfindlichkeit gegen Flieger
- ihre gute Geländegängigkeit

Sie sind vielseitig verwendbar. Ihre Feuerkraft entspricht annähernd derjenigen der Infanterieverbänden.

Radfahrerregimenter und Radfahrerbataillone können folgende Aufgaben lösen

- Deckungsaufgaben in panzerungünstigem Gelände
- Kampf um Zeitgewinn
- Einsatz als schnelle Reserve zum Abriegeln von kleineren Fronteinbrüchen, zum Eindämmen von Durchbrüchen zum Kampf gegen Luftlandungen

1995: Armee 95 mit neuem Auftrag für die Radfahrertruppe

- Flankenschutz für Panzerbrigaden
- Überwachung und Sicherung grosser, truppenleerer Räume
- Orts- und Häuserkampf
- Bewachung und Überwachung wichtiger Objekte

Neue Kampfbekleidung, neues Sturmgewehr, Einführung Panzerfaust. Die Radfahrer erhalten ihr eigenes Truppengattungsabzeichen, welches sie durch ein symbolisches Speichenrad unter den gekreuzten Gewehren (auf gelbem Hintergrund) von den Füsilieren abhebt. Die Zahl der echten Radmärsche pro WK wird kontinuierlich auf 1 – 2 gesenkt.

Quelle: Museum im Zeughaus